Cape Town to Kaiserstuhl

Eine Besondere Heimreise

 
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Heidi

16.09.1971

Dipl. Ing. Biotechnology (FH)

 

Motorisierte Zweiräder hatten es mir schon immer angetan. Meine ersten Erfahrungen sammelte ich in den kaiserstühler Weinbergen auf der DT 80 einer meiner Freunde. Mein erstes Motorrad, eine KLR 600, besass ich mit 23. Von da an war nur Urlaub im Schnee ohne Motorrad möglich. Da sind wir auch schon bei meiner zweiten grossen Leidenschaft - dem Schnee. Ob Skifahren oder Snowboarden, wenn der Schnee und die Sonne lockt, dann kann ich nicht Nein sagen.

Der Winter gehört daher unserem Skiclub, den Skifreunden Burkheim. Die gemeinsamen Abende im Skikeller, die fröhlichen Ausfahrten und das Unterrichten von Skischülern fehlt mir hier in Afrika ein wenig. Ansonsten mag ich es, mein Mountainbike spazieren zu fahren oder auch meinen Wanderschuhen ein bissl Auslauf zu gönnen.

Während meiner Zeit in Südafrika habe ich mich mit Weinbiotechnologie beschäftigt - auch ein paar Flaschen selbstgemachter Pinotage und Colombard kamen dabei heraus. Ausserdem lernten wir recht schnell, dass es keine Party ohne "Braai" (Grillen) und "Potjikos" gibt - zwei von vielen leckeren südafrikanischen Spezialitäten.

Über eine Reise wie diese habe ich zum ersten mal nach unserem Urlaub in Namibia im April 2000 nachgedacht - jedoch noch als völlig "gesponnen" abgetan. Da sich jetzt aber die optimale Gelegenheit bietet und ich mir die Zeit nehmen kann, ist der Traum nicht mehr "gesponnen" - im Gegenteil, die Verwirklichung rückt mit jedem Tag näher und das ist MEGA AUFREGEND!!!

Kay

28.03.1971

Promovierter Zellbiologe

 

Nach Afrika wollte ich schon lange bevor ich meine Leidenschaft für das Motorradfahren entwickelt habe. Damals, so mit 5 war mein Berufswunsch "Czymek" und ich wünschte mir nichts mehr, als mit Kamera bewaffnet die Tierwelt Afrikas zu beobachten. Mit der Zeit wurde ich dann etwas realistischer und habe während des Studiums der Biotechnologie mein Interesse für medizinische Grundlagenforschung entdeckt. Wenn ich aber nicht an Bruskrebs oder Osteoporose herumforsche, schlägt mein Herz noch immer für Afrika. Da kam ein Jobangebot aus Südafrika natürlich wie gelegen.
Hier kann ich nun auch nach Herzenzlust meiner zweiten Leidenschaft nachgehen, dem Endurofahren. Das mache ich seit meinem 16ten von Jahr zu Jahr lieber. In der Zeit mussten natürlich auch schon einige Motorräder unter mir ackern. Angefangen von einer DT 80 ging es über KLR 250, KLR 600, DR 650 RSE, KTM 620 LC4 und der BMW 650 Dakar zur KTM Adventure. Bisherige Höhepunkte des Motorradfahrens sind neben einigen Europaurlauben (Griechenland, Italien, Korsika) sicherlich unsere Namibiareise 2000 und Lesotho Weihnachten 2002. Was mir aber auch immer wieder grossen Spass macht, ist Enduro Sicherheitstrainings bei Stehlin Motorradtraining zu geben oder hin und wieder mit Gleichgesinnten über Crossstrecken zu hüpfen. Mein grosser Traum für die Zukunft ist, einmal an einer grossen Afrika Rally teilzunehmen.

Liegt Schnee auf den Bergen geht es mir wie Heidi und die Beine jucken. Auf zwei Brettern bin ich allerdings nutzlos, weshalb ich bei der Snowboardabteilung des Skiclubs mitmische. Liegt kein Schnee und hat das Motorrad frei bin ich sicherlich bei einem anderen Sport zu finden (MTB, Tennis, Volleyball) oder am Grillen mit Freunden.
Von unserer grossen Reise verspreche ich mir Afrika mit all seinen Bewohnern hautnah kennenzulernen
und Spass und etwas Herausvorderung auf dem Motorrad zu haben. Dafür dass Heidi mitmacht, bewundere ich sie.

Manch einer wundert sich vielleicht über das graue Abzeichen auf unseren Jacken. Der Urheber des Zeichens ist unser guter Freund Manuel, der im letzten Jahr die tolle Idee hatte, all unsere motorradfahrenden Freunde, unter dem Dach eines Clubs zu vereinen. Dazu hat er die Motorradfreunde By Rocks gegründet, denen wir natürlich gleich als Gründungsmitglieder beigetreten sind. Das ganze ist keine Gang sondern lediglich ein Zusammenschluss von Freunden mit ähnlichen Interessen. Die goldenen Regeln für alle Mitglieder sind einfach und beziehen sich eigentlich nur auf vier Punkte:

1. Freude am Motorradfahren
2. Hang zur Rockmusik
3. Integration in die Gruppe und
4. keine Regeln und Verpflichtungen abgesehen von Punkt 1-3.

Als Punkt 5 würde ich vielleicht noch einen Schuss Reiselust hinzufügen.


Den Beweis, dass wir nicht die einzigen Verückten sind, die auf Motorrädern durch Afrika fahren, zeigt unsere "Hall of Fame" Seite. Hier stellen wir kurz die anderen Wilden vor, die uns so über den Weg laufen.